Konzept der Sommerschule „Business Relations between Germany and Russia – Past, Present and Future” Nizhnij Nowgorod, 2.09 – 20.09.2019

Einführung

Die Sommerschule findet im September 2019 in Nizhnij Nowgorod statt und läuft über einen Zeitraum von drei Wochen. Als Gastgeber gilt die Nizhegoroder Staatliche Uni-versität für Architektur und Bauwesen (NNGASU), Internationales Institut für Busi-ness-Technologien (MITB). Das Institut besteht seit 1996 und blickt auf langjährige Zusammenarbeit mit mehreren europäischen, insbesondere aber mit deutschen, Hochschulen (TH Köln, Hochschule Niederrhein, FH Bielefeld, TU Chemnitz u.a.) zurück. Website der Sommerschule: http://www.nngasu.ru/str/ieup/sommerschule

Ziel

Die Sommerschule soll den deutschen Studierenden ermöglichen in Vorlesungen, Podiumsdiskussionen und während Unternehmensbesuchen das wirtschaftliche, politische, soziale und kulturelle Leben in Russland zu erfahren und zu begreifen. Die Sommerschule soll auch zum Auf- und Ausbau von Kontakten zwischen Hochschulen, Professoren, Unternehmen und Studierenden führen. Daher ist es unser Ziel mit der Sommerschule insbesondere deutsche und russische Studierende in den Dialog zu bringen und dabei den Austausch zwischen deutschen und russischen Professoren und Lehrenden zu fördern.

Inhalt

Dieses Fachthema bietet gemeinsam mit den Unternehmensbesuchen den Rahmen für die vier Fächer, welche in zwei Blocks angeboten werden: International Marketing and International Management; Regional and Global Economics. Weiterhin sind zwei Workshops geplant, um den Teilnehmern der Summer School neben der interkulturellen Erfahrung auch die Dimension einer internationalen interdisziplinären Arbeitserfahrung mit Studierenden der Russischen Staatlichen Universität der Justiz (angehende Juristen) und des Nizhegoroder Instituts für Management, RANEPA (angehende Verwaltungs-wirte) zu ermöglichen.

Abgerundet wird das Programm durch kulturelle Veranstaltungen mit deutschen und russischen Studierenden um auch über die Lehrveranstaltungen den Dialog zu fördern und weiteren Austausch anzuregen. Dazu gehören u.a. Podiumsdiskussionen, eine Einführung in die russische Sprache, die Geschichte der Region (inkl. Wirtschafts-geschichte) sowie der Kontakt mit der regionalen Kunst, Religion und Tradition.

Inhaltlich richtet sich das Programm somit an Bachelorstudierende im Bereich der allgemeinen BWL, VWL, Logistik, International Business, Tourismus, Wirtschaftsinformatik, Banking & Finance und Wirtschaftsrecht.

Programm

Die o.g. vier Fächer werden gemeinsam mit den Unternehmensbeuchen sowie der Teilnahme an für die Lernziele relevanten Podiumsdiskussionen und zwei Workshops innerhalb von drei Wochen unterrichtet und geprüft. Nur die Hausarbeit ist nach Ende der Sommerschule von den Studierenden in Deutschland abzuschließen. Das Programm sieht russischen Sprachunterricht ebenso wie Exkursionen zu kulturellen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Nizhnij Nowgorod vor.

Die Teilnehmer der Sommerschule werden fünf Unternehmen (Trosifol, AGC Glaswerk Bor, GaZ AG, Liebherr, Unilin), Nizhegoroder Messe und eine Bank (Rosbank) besuchen. Sie gehören zu den Wirtschaftszweigen Chemie, Glasproduktion, Automobilmaschinenbau, Flugzeug- und Bautechnikmaschinenbau, Bankwesen. Somit gewährleisten wir einen Überblick über regionale Wirtschaftsstruktur.

Zusätzlich läuft während der Sommerschule ein extra für deutsche Studierende entwickelter „Crash-Kurs Russisch“. Mindesten zweimal pro Woche erlernen die deutschen Studierenden in einer Doppelstunde alle notwendigen Grundlagen und wenden dies in einer Doppelstunde praktischer Übungen an. So gewährleisten wir eine grundlegende Sprachkompetenz, die den Studierenden in einfachen Alltags-situationen (auf der Straße, an der Universität, beim Arzt usw.) hilft.

Kulturelle Exkursionen beinhalten die Kunstgewerbe des Nizhegoroder Gebiets, einen Stadtrundgang in Nizhnij Nowgorod, einen Ausflug in die altrussische Stadt Gorodez, einen Besuch des Pecherskij Klosters und sollen so ein tieferes Verständnis für die Kultur Russlands und insbesondere die Kultur der Region Nizhnij Nowgorod ermöglichen. Ebenfalls werden optional begleitete Besuche von Museen und Ausstellungen sowie Theatern und Konzerten angeboten.

Lehrformat

Unterricht im Rahmen der Sommerschule findet jeweils Montag bis Samstag ganztägig in Blockveranstaltungen statt und beinhaltet Vorlesungen, Lehrgespräche mit integrierten Übungen, selbständige Kleingruppenarbeit in gemischten Teams am PC, Präsentation der Er­geb­nisse vor der Gruppe mit persönlichem Feedback und Training von typischen interkulturellen Kon­flikt­situationen, Kleingruppenarbeit in gemischten Teams zur vertieften Vor­be­reitung der Exkursionsziele, Tagesexkursionen zu Koopera-tionspartnern aus der Industrie und dem Bankengewerbe, Evaluation von typischen interkulturellen Konfliktsituationen und Teilnahme an zwei Podiumsdiskussionen.

Leistungsnachweis / Prüfung

Die Prüfungen werden von russischen Dozenten durchgeführt. Die Noten werden jedoch nach deutscher Notenskala gestellt.

Organisatorisches

Anreise und Abreise erfolgt mit dem Flugzeug oder mit dem Schnellzug und wird von den Studierenden organisiert. Die Abholung (der Rücktransport) am Flughafen/ HBH in Nizhnij Nowgorod wird vom Institut organisiert. Die Studierenden werden im Wohnheim der Universität untergerbacht. Es besteht eine Möglichkeit, dort WLAN zu benutzen. Das Institut kümmert sich um den Transport der Studierenden vom Wohnheim zu den Vorlesungen in der NNGASU bzw. organisiert die Exkursionen.

Während der Sommerschule gibt es neben den Dozenten eine permanente Ansprech-partnerin vor Ort, die sich um die Anliegen der Studierenden kümmert (Arztbesuche, allgemeine Betreuung, Fragen mit dem Wohnheim usw.).

Bewerbungsunterlagen sind bis 15.06.2019 per E-Mail zu senden.

Teilnahmegebühr: 300 Euro (Honorare, Kulturprogramm, Lehrmaterialien usw.).

Kontaktperson: Prof. Dr. Igor Arzhenovskiy, E-mail: igor.arzhenovskiy@gmail.com



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