Konzept der Sommerschule „Business Relations between Germany and Russia – Past, Present and Future” Nizhnij Nowgorod, 3.09 – 21.09.2018

Einführung

Die Sommerschule findet im September 2018 in Nizhnij Nowgorod statt und läuft über einen Zeitraum von drei Wochen. Als Gastgeber gilt die Nizhegoroder Staatliche Universität für Architektur und Bauwesen (NNGASU), Internationales Institut für Business-Technologien (MITB). Das Institut besteht seit 1996 und blickt auf langjährige Zusammenarbeit mit mehreren europäischen, insbesondere aber mit deutschen, Hochschulen (TH Köln, Hochschule Niederrhein, FH Bielefeld, TU Chemnitz u.a.) zurück.

Website der Sommerschule: http://www.nngasu.ru/str/ieup/sommerschule

Ziel

Die Sommerschule soll den deutschen Studierenden ermöglichen in Vorlesungen, Podiumsdiskussionen und während Unternehmensbesuchen das wirtschaftliche, politische, soziale und kulturelle Leben in Russland zu erfahren und zu begreifen. Die Sommerschule soll auch zum Auf- und Ausbau von Kontakten zwischen Hochschulen, Professoren, Unternehmen und Studierenden führen. Gemeinsam mit den russischen Studierenden sollen die deutschen Studierenden Themen im Bereich „Internationale Handelsbeziehungen“ erarbeiten. Daher ist es unser Ziel mit der Sommerschule insbesondere deutsche und russische Studierende in den Dialog zu bringen und dabei den Austausch zwischen deutschen und russischen Professoren und Lehrenden zu fördern.

Inhalt

Die akademische Ausbildung für Bachelorstudierende an der NNGASU bietet gemeinsam mit den Unternehmensbesuchen den Rahmen für die vier angebotenen Fächer in zwei Blocks:

     - International Marketing and International Management (Dr. D. Suchkov, Dr. E. Artyushina, Leistungsnachweis: Case Study, Klausur und Hausarbeit),

     - Regional and Global Economics (Dr. I. Arzhenovskiy, Dr. D. Ershov), Leistungsnachweis: Case Study, Klausur und Hausarbeit)

Abgerundet wird das Programm durch kulturelle Veranstaltungen mit deutschen und russischen Studierende um auch über die Lehrveranstaltungen den Dialog zu fördern und weiteren Austausch anzuregen. Dazu gehören u.a. Podiumsdiskussionen, eine Einführung in die russische Sprache, die Geschichte der Region (inkl. Wirtschafts-geschichte) sowie der Kontakt mit der regionalen Kunst, Religion und Tradition.

Inhaltlich richtet sich das Programm somit an Bachelorstudierende im Bereich der allgemeinen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Logistik, International Business, Tourismus, Wirtschaftsinformatik, Banking Finance und Wirtschaftsrecht.

Programm

Das akademische Programm beinhaltet die o.g. vier Fächer. Diese werden gemeinsam mit den Unternehmensbesuchen sowie der Teilnahme an für die Lernziele relevanten Podiumsdiskussionen im Zeitraum von drei Wochen unterrichtet und geprüft. Zusätzlich ist eine Hausarbeit nach Ende der Sommerschule von den Studierenden in Deutschland abzuschließen. Außerdem sind zwei Kurzvorträge mit anschließender Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft vorgesehen.

Das kulturelle Programm sieht russischen Sprachunterricht ebenso wie Exkursionen zu kulturellen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Nizhnij Nowgorod vor. Darunter fallen:

  • der Besuch des liecherskij Klosters um einen Einblick in die russisch-orthodoxe
  • Kirche zu erlangen;
  • Besuch des Museums der NNGASU
  • ein Besuch in der Stadt Gorodez mit Besuch im Stadtmuseum und im Haus der
  • Meister um Geschichte und traditionelles Handwerk und Kunstgewerbe der Region
  • kennen zu lernen;
  • der Besuch des Kreml in Nizhnij Nowgorod sowie ein Stadtrundgang durch Ober-
  • und Unterstadt bei dem auch architektonische Unterschiede betrachtet werden;
  • der Besuch der Messe von Nizhnij Nowgorod um die Bedeutung der Region in der
  • Vergangenheit und Gegenwart zu betrachten;
  • der Besuch des GAZ-Museums um die wirtschaftliche Entwicklung der Region
  • sowie die Entwicklung von Konsumgütern in der Region zu betrachten
  • Ebenfalls werden olitional begleitete Besuche von Museen und Ausstellungen
  • sowie Theatern und Konzerten angeboten.

Die Unternehmensbesuche sollen insbesondere dazu dienen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Russland und Deutschland herauszustellen. Daher werden Unternehmen mit europäischen und asiatischen Wurzeln aber auch russischstämmige Unternehmen besucht: Trosifol, Glaswerk Bor, GaZ AG, Liebherr, Unilin, Rosbank. Sie gehören zu den Wirtschaftszweigen Chemie, Glasproduktion, Automobiel-, Flugzeug- und Bautechnikmaschinenbau, Bankwesen. Somit gewährleisten wir einen Überblick über regionale Wirtschaftsstruktur und ermöglichen den russischen und deutschen Teilnehmern eine Möglichkeit Fragestellungen aus dem akademischen Teil der Sommerschule mit Vertretern der Wirtschaft zu diskutieren.

Zusätzlich läuft während der Sommerschule ein extra für deutsche Studierende entwickelter „Crash-Kurs Russisch“. Mindesten zweimal pro Woche erlernen die deutschen Studierenden in einer Doppelstunde alle notwendigen Grundlagen und wenden dies in einer Doppelstunde praktischer Übungen an. So gewährleisten wir eine grundlegende Sprachkompetenz, die den Studierenden in einfachen Alltagssituationen (auf der Straße, in der Universität, beim Arzt etc.) hilft aber auch die eine erste Basis für weitere Aktivitäten der Studierenden im Austausch mit Russland erhöht. So wollen wir mit diesem Aspekt der Sommerschule nicht nur die Kommunikationsfähigkeit zwischen russischen und deutschen Studierenden erhöhen, sondern Studierende auch in die Lage versetzten einen längeren Auslandsaufenthalt in Russland umsetzen zu können. Dabei sind ganze Semester an Hochschulen in Russland oder Praktika in Russland unser Hauptaugenmerk. Beide Möglichkeiten bietet die NNGASU deutschen Studierenden bereits seit vielen Jahren an, es soll aber durch die Sommerschule die Anzahl der deutschen Studierenden erhöht werden, die an die für ein ganzes Semester an die NNGSU kommen bzw. ein Praktikum in einem der Partnerunternehmen der NNGASU absolvieren.

Lehrformat

Unterricht im Rahmen der Sommerschule findet jeweils Montag bis Samstag ganztägig in Blockveranstaltungen statt und beinhaltet Vorlesungen, Lehrgespräche mit integrierten Übungen, selbständige Kleingruppenarbeit in gemischten Teams (deutsche und russische Studierende) am PC, Präsentation der Er­geb­nisse vor der Gruppe mit persönlichem Feedback und Training von typischen interkulturellen Kon­flikt­situationen, Vor­be­reitung der Exkursionsziele, Tagesexkursionen zu Kooperationspartnern aus der Industrie und dem Bankengewerbe, Evaluation von typischen interkulturellen Konfliktsituationen und Teilnahme an zwei Podiums-diskussionen. Wichtig ist für den Erfolg der Sommerschule insbesondere die gemeinsame Arbeit der Studierenden an Projekten um den Dialog über fachliche Themen anzustoßen und gegenseitiges kulturelles Verständnis zu erzielen. Daher bearbeiten die Studierenden gemeinsam Projekte innerhalb der Vorlesungen.

Leistungsnachweis / Prüfung

Die Prüfungen werden von russischen Dozenten durchgeführt. Die Noten werden jedoch nach deutscher Notenskala gestellt. Die russischen Studierenden können für die Projektarbeit ebenfalls ein Zertifikat erhalten.

Organisatorisches

Anreise und Abreise erfolgt mit dem Flugzeug oder mit dem Schnellzug und wird von den Studierenden organisiert. Die Abholung am Flughafen/HBF in Nizhnij Nowgorod wird vom Institut organisiert. Auch der Rücktransport wird vom Institut organisiert.

Die Studierenden werden im Wohnheim der Universität untergerbacht wo sie zu Beginn durch russische Studierende in die Gegebenheiten vor Ort eingewiesen werden und als Ansprechpartner bei Fragen zur Verfügung stehen. Die Studierenden können im Wohnheim kostenfrei das vorhandene WLAN Netz benutzen.

Das Institut kümmert sich ebenfalls um den Transport der Studierenden vom Wohnheim zu den Vorlesungen in der NNGASU bzw. organisiert die Exkursionen.

Während der Sommerschule gibt es neben den Dozenten eine permanente Ansprechpartnerin vor Ort, die sich um die Anliegen der Studierenden kümmert (Arztbesuche, allgemeine Betreuung, Fragen mit dem Wohnheim etc.).

Bewerbungsunterlagen sind bis 3.07.2018 per E-Mail zu senden.

Kontaktperson: Prof. Dr. Igor Arzhenovskiy, E-mail: igor.arzhenovskiy@gmail.com

Tel.: +7-831-4373692

Teilnahmegebühr: 300 Euro (Honorare, Kulturprogramm, Unterbringung, Lehrmaterialien)


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